
International Verlassene Dörfer, kinderarme Städte: Griechenland stirbt aus
Mar 11, 2026
Diskutiert wird der dramatische Geburtenrückgang in Griechenland und die Folgen für Dörfer und Städte. Landflucht und leere Dörfer werden mit persönlichen Eindrücken beleuchtet. Finanzielle Belastungen und fehlende Infrastruktur erschweren Familiengründung. Ein 20‑Milliarden‑Paket der Regierung und praktische Hürden bei seiner Umsetzung werden vorgestellt.
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Episode notes
Verlassene Dörfer An Der Grenze
- Pteler und umliegende Dörfer sind fast ausgestorben nach Jahrzehnten der Landflucht und Auswanderung.
- Rodothea Serralidu schildert leere Häuser, geschlossene Schulen und wöchentliche Beerdigungen als Alltag in Pteler und Velofos.
Geburtensturz Und Negativsaldo Seit 2011
- Griechenland erlebt seit Jahrzehnten sinkende Geburtenraten; aktuell 1,3 Kinder pro Frau und seit 2011 mehr Todesfälle als Geburten.
- 2011 kippte das Verhältnis; 2022 gab es 125'000 Todesfälle und unter 66'000 Geburten.
Weniger Kinder Durch Soziale Wandlung Und Schlechte Unterstützung
- Gründe für weniger Kinder sind sinkende Kindersterblichkeit, höhere Bildung und Erwerbstätigkeit von Frauen sowie schlechte Rahmenbedingungen für junge Mütter.
- Staatliche Unterstützung sei mangelhaft und traditionelle Rollenbilder erhöhen die Belastung für Frauen, sagt Viron Kotsamanis.
