ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

Die Macht der Siedler: Israel und das Westjordanland

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Feb 28, 2026
Frank Werner, Chefredakteur von ZEIT Geschichte, spricht über die Geschichte und Politik der Siedlerbewegung im Westjordanland. Es geht um Hebron, religiöse Motive und frühe Aktionen wie Moshe Levingers Mission. Diskussionen behandeln staatliche Förderung, Radikalisierung, Außenposten und die politische Macht heutiger Siedler. Abschließend die Folgen für Friedensperspektiven.
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Episode notes
INSIGHT

Jom Kippur Als Antrieb Für Gush Emunim

  • Der Jom-Kippur-Krieg 1973 führte zu einem tiefen Vertrauensverlust in die sozialdemokratische Führung und befeuerte die neue Bewegung Gush Emunim.
  • Gush Emunim setzte auf systematische Siedlungen als Antwort auf das Sicherheitsgefühl nach dem Krieg.
INSIGHT

1977 Machtwechsel Beschleunigt Siedlungsbau

  • Der Machtwechsel 1977 brachte mit Menachem Begin eine Regierung, die aktive Siedlungspolitik förderte und den Ausbau massiv beschleunigte.
  • Zwischen 1977 und 1981 entstanden etwa 20 neue Siedlungen; Zahl der Siedler verfünffachte sich.
ANECDOTE

Sinai Rückgabe Schock Für Siedler

  • Trotz Regierungsunterstützung waren Siedler empört, als Begin 1978/79 den Sinai an Ägypten zurückgab und Siedlungen räumen ließ.
  • In Hebron eskalierte daraufhin Gewalt mit täglichen Handgreiflichkeiten und ersten Toten 1980.
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