Karin Keller-Sutter, eine pragmatische Bundesrätin und zukünftige Bundespräsidentin der Schweiz, spricht über ihre politische Reise und Herausforderungen. Sie reflektiert, wie ihre Kindheit in einer Unternehmerfamilie ihren Werdegang prägte. Ein zentrales Thema ist die Krise der Credit Suisse, bei der sie durch ihre Kommunikationsskills eine Schlüsselrolle spielte. Außerdem betont sie die Wichtigkeit von Netzwerken und die Strategien, die sie anwendet, um Mehrheiten zu bilden und ihre politischen Ziele durchzusetzen.
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Gescheiterte Kandidatur
Keller-Sutters erste Bundesratskandidatur 2010 scheiterte.
Sie fühlte sich von ihrer Partei hintergangen und schwor, nie wieder zu kandidieren.
insights INSIGHT
Neuorientierung im Ständerat
Nach dem Scheitern erfand sich Keller-Sutter im Ständerat neu, indem sie sich auf Wirtschaft und Soziales konzentrierte.
Sie baute sich ein neues Netzwerk auf, auch mit Mitgliedern der SP.
question_answer ANECDOTE
Departementsverteilung
Keller-Sutters Zeit als Bundesrätin begann mit einer weiteren Niederlage: Sie erhielt nicht das Wirtschaftsdepartement.
Guy Parmelin bekam das Departement, unter anderem dank Ignacio Cassis' Unterstützung.
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Karin Keller-Sutter – kurz KKS – gilt als aktuell mächtigste Bundesrätin der Schweiz. Die nächsten Monate werden darüber entscheiden, wie KKS in die Geschichte eingeht: Demnächst wird sie zur Bundespräsidentin. Fast zeitgleich muss sie ihr Budget im Parlament verteidige – und dann wird auch noch der Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission zu ihrem Verhalten während der Krise der Credit Suisse erwartet.
Wie wurde sie als Tochter von Gewerblern so einflussreich? Was heisst Mächtig Sein in Bundesbern? Wie viel ihres Images einer hartnäckigen, kühlen Politikerin ist Erzählung, wie viel Realität?
Bundeshaus-Chefin Larissa Rhyn und Moderator Philipp Loser haben Karin Keller-Sutter über das letzte Jahr begleitet (lesen Sie hier das Porträt der Bundesrätin). Im Podcast sprechen sie über ihrer Eindrücke – und lassen Karin Keller-Sutter zu Wort kommen.
Produktion: Mirja Gabathuler
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