
Acht Milliarden Kanzler Merz: Das Ende des Transatlantikers
Feb 16, 2026
Marina Kombaki, stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros beim SPIEGEL und Politikjournalistin, analysiert Friedrich Merz' außenpolitischen Wandel. Sie spricht über seinen Bruch mit transatlantischen Erwartungen. Es geht um Merz' Rede in München, seine Beziehungen zu den USA, den China-Trip, Debatten um nukleare Abschreckung und Deutschlands Rüstungs- und Industriefragen.
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Ende Der Alten Weltordnung
- Friedrich Merz sieht die alte regelbasierte internationale Ordnung als überwunden an.
- Er nennt Machtpolitik der Großmächte als dominierendes Muster und fordert daraus Konsequenzen für Deutschland.
Vom Transatlantiker Zum Kritiker
- Merz war lange Vorsitzender der Transatlantikbrücke und galt als typischer Transatlantiker.
- Auf der Münchner Sicherheitskonferenz zeigte er nun deutlich Entfremdung vom bisherigen US-Sentiment.
Oval Office Und Die Grönland-Krise
- Merz' Antrittsbesuch im Oval Office vermittelte persönlichen Draht zu Trump inklusive Geschenken wie einem Golfschläger.
- Später jedoch führten Ereignisse wie die Grönland-Aussage zu einer strategischen Abkehr.
