
Hintergrund IS-Terror in Brüssel - Erinnern und Vorbeugen zehn Jahre nach den Anschlägen
Mar 19, 2026
Rückblick auf die Anschläge von Brüssel 2016: Tathergang, Opfer und Verbindungen zu Paris. Berichte von Flughafenmitarbeiterinnen und die Gründung einer Opferorganisation. Analysen zu Warnungen, Sicherheitsdefiziten und Lehren aus Foreign-Fighter-Fällen. Diskussion über Radikalisierung Jugendlicher, soziale Probleme in Molenbeek und verbesserte Zusammenarbeit der Behörden.
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Episode notes
Check-in Mitarbeiterin flieht nach Doppelexplosion
- Hélène Lescreniers erlebt die Explosionen am Flughafen Brüssel aus nächster Nähe und flieht durch Sicherheitskontrollen auf die Rollbahn.
- Sie dachte zunächst an einen Luftballon, wurde von der Druckwelle zu Boden geworfen und meldete sich erst fünf Stunden später bei Familie und Partner.
Familie kämpft mit Chaos und Fehlinformation
- Philipp van Steenkistes Schwester Fabienne wird zunächst vermisst und Tage später als eines der 32 Todesopfer identifiziert, was bei der Familie Misstrauen gegenüber Behörden auslöst.
- Die Familie erlebt chaotische Informationslage, widersprüchliche Meldungen und gründet später die Opferorganisation V-Europe.
Dezentrale Strukturen blockierten frühzeitige Terrorabwehr
- Belgien erhielt zahlreiche Warnungen und Hinweise vor den Anschlägen, doch föderale Struktur und Dezentralisierung behinderten eine koordinierte Abwehr.
- Es fehlten nationales Abwehrzentrum, gemeinsame Gefährderbewertung und ausreichende Finanzierung bis 2014.
