
Tim Gabel Podcast WÜRTH-CEO: So schlimm steht es wirklich um die deutsche Wirtschaft
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Apr 5, 2026 Norbert Heckmann, langjähriger Manager und CEO in der Würth Gruppe, erzählt von seinem Weg vom Metzgersohn an die Konzernspitze. Er spricht über Bürokratie als Produktivitätskiller. Dezentralität, Vertrauen und schnelle Pragmatik in der Produktentwicklung stehen im Fokus. Außerdem: Vorfertigungslösungen, Fachkräftesicherung und warum Familienführung langfristiges Investieren ermöglicht.
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Episode notes
Führungskräfte Arbeiten Regelmäßig Vor Ort
- Heckmann empfiehlt regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und direkten Austausch der Geschäftsführung mit Basis.
- Er arbeitet selbst im Lager, führt Feedbackrunden und nutzt KPIs, damit Probleme nicht in der Hierarchie versanden.
Produktivität Pro Kopf Signalisiert Kippgefahr Früh
- Heckmann misst Unternehmensgesundheit über Produktivität pro Kopf und Picks pro Mitarbeiter statt reiner Umsatz- oder Ergebniskennzahlen.
- Rückläufige Produktivität signalisiert Systemprobleme, die Gewinne kurzfristig verbergen können.
Erzeuge Eigene Erneuerbare Energie Für Kostenstabilität
- Heckmann empfiehlt Unternehmen, eigene erneuerbare Energie zu bauen, um Stromkostenrisiken zu reduzieren.
- Würth investiert in Wind und Photovoltaik, um rund 70% des Strom- und Wärmebedarfs selbst zu decken.
