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Preisschock droht: Chemie, Bauern und Kliniken zunehmend unter Druck | Nr. 9046

Mar 20, 2026
Blockade in der Straße von Hormus bringt Lieferketten und Rohstoffe in Gefahr. Engpässe bei Ammoniak, Phosphat, Helium und Schwefel belasten Chemie und Düngemittelproduktion. Stark steigende Vorproduktpreise und hohe Energiepreise setzen Standorte unter Druck. Versorgungsprobleme reichen bis zu medizinischem Material und könnten Kliniken mittelbar treffen.
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Episode notes
INSIGHT

Hormuzblockade Belastet Chemieversorgung

  • Die Blockade der Straße von Hormuz trifft die Chemieindustrie durch Rohstoffengpässe wie Ammoniak, Schwefel und Helium.
  • Ein Fünftel des Ammoniakhandels und 50 Prozent des Schwefels laufen dort, Helium stammt zu ~40% aus Katar und ist für MRT und Halbleiter kritisch.
INSIGHT

Unsicherheit Zerschlägt Langfristplanung

  • Hohe Preise und Unsicherheit werden zur langfristigen Hypothek für Betriebe, weil strategische Planung schwerer wird.
  • Wolfgang Große-Entrup warnt, Unternehmen könnten nur noch auf Sicht planen statt langfristig zu investieren.
ADVICE

Preisanpassungen Als Erste Reaktion

  • Unternehmen reagieren mit Preiserhöhungen und Einsparungen bei Vorprodukten, etwa BASF um mindestens 30 Prozent bei Kosmetik- und Reinigungsmittelvorprodukten.
  • Das zielt auf Volatilität und Verfügbarkeit wesentlicher Rohstoffe sowie gestiegene Logistikkosten.
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