Systemrelevant - Fakten für eine demokratische und nachhaltige Wirtschaft

Iran-Krieg: Wie stark trifft er die deutsche Wirtschaft?

Mar 26, 2026
Sebastian Dullien, Direktor des IMK und Makroökonomie-Experte, analysiert die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. Er spricht über Wachstumsrevisionen, Ölpreis- und Lieferketteneffekte sowie Szenarien kurzer versus verlängerter Konflikte. Themen sind Versorgungssicherheit, strategische Branchen, Fiskalpolitik als Stütze und die Grenzen kurzfristiger Anpassung der Wirtschaft.
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Episode notes
INSIGHT

Globale Märkte machen Europa verletzlich

  • Auch wenn Europa weniger direkt aus der Golfregion bezieht, trifft uns ein Angebotsschock global durch Preiserhöhungen.
  • Dullien erklärt, dass Umleitungen asiatischer Nachfrage Rohöl- und Gaspreise hochziehen und so Europa belastet.
INSIGHT

Energiepreis wirkt wie Preisbeschleuniger für Lebensmittel

  • Energie- und Düngemittelpreise koppeln sich und wirken quer durch Lieferketten auf Lebensmittel und Molkereiprodukte.
  • Dullien nennt Gewächshäuser, Molkereien und Golfregion als Düngemittelproduzenten, was Lebensmittelpreise nach oben treiben kann.
ADVICE

Prognosen mit gestaffelten Kriegszenarien rechnen

  • Simulieren Sie mehrere Kriegsdauern und Preispfade, statt eine einzige Erwartung anzunehmen.
  • IMK rechnete Baseline (Sommer Entspannung) und ein längeres Szenario; viel dramatischere Varianten blieben unprognostiziert.
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