RONZHEIMER.

Als mich Putins Spionin ansprach. Mit Roderich Kiesewetter

14 snips
Feb 23, 2026
Roderich Kiesewetter, CDU-Bundestagsabgeordneter und sicherheitspolitischer Experte, schildert, warum er den Angriff Russlands vorausahn­te und wie russische Einflussnahme in Berlin wirkte. Er erzählt von der jahrelangen Ansprache durch eine später enttarnte Spionin. Weitere Themen: Versäumnisse bei Waffenhilfe, die verpasste Chance mit Taurus und Ideen für Deutschlands Verteidigungsfähigkeit.
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INSIGHT

Warum Der Angriff Früh Vorhersehbar War

  • Kiesewetter erkannte den Krieg früh anhand von Indikatoren wie großangelegten Übungen, Blutkonservenlieferungen und mobilen Krematorien.
  • Er sah politischen Zeitrahmen (Verhandlungen in Istanbul/Belarus) als Chance für einen überraschenden Angriff im Februar 2022.
INSIGHT

Warum Frühwarnsysteme Versagten

  • Kiesewetter kritisiert, dass deutsche Nachrichtendienste lange zu wenig operativ arbeiteten und politische Führung Analysen selektiv nutzte.
  • Selbsttäuschung durch Narrativ von Wandel durch Handel und Lobbyeinfluss (z. B. Nord Stream) schwächte Warnbereitschaft.
ANECDOTE

Frühe Begegnung Mit Einer Spionin

  • Roderich Kiesewetter berichtet, dass ihn eine damals aktive Frau aus dem russischen Umfeld wiederholt auf Verteidigungs- und Rüstungsfragen ansprach.
  • Sie trat als Unternehmerin auf, verteilte Visitenkarten und war oft mit einem bekannten GRU-Repräsentanten präsent, Kiesewetter verweigerte Treffen und meldete später ihren Verdacht an die Dienste.
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