
c’t uplink - der IT-Podcast aus Nerdistan Staatliche Digitalisierungs-Fails und der Souveränitäts-Hype | c’t uplink
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Mar 21, 2026 David Zellhöfer, Professor für digitale Innovation in der Verwaltung, erklärt Mängel staatlicher Digitalprojekte. Lilith Wittmann, Hackerin und Aktivistin, hat staatliche Apps wie die ID‑Wallet analysiert und kritisiert sie offen. Gespräch über gescheiterte Projekte, Inhouse‑Kompetenz statt Projektwirtschaft, Open‑Source‑Grenzen und die kontroverse Debatte um digitale Souveränität.
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Episode notes
25 Millionen für etwas Open Source schon löste
- Der Datenatlas kostete ca. 25 Millionen und löste ein Problem, das Open-Source-Lösungen wie GovData bereits adressierten.
- Viele Bibliotheken/Communities hätten bestehende Software bereitgestellt, statt neu zu programmieren.
Incentives treiben teure Staatssoftware
- Projekte scheitern systemisch weil Referatsleiter ohne Fachkompetenz externe Berater und die Bundesdruckerei als Inhouse-Auftragnehmer einsetzen.
- Incentives belohnen Budgetverbrauch und Langlauf statt effiziente, offene Lösungen; Wettbewerb fehlt.
Baue Dauerteams statt Projektbudgets
- Behörden sollten interne, dauerhafte Produktteams aufbauen statt Projekte outzusourcen und Kilometer-Verträge laufen zu lassen.
- Kompetenz im Haus ermöglicht Abnahme, Neuausschreibungen und das Abbrechen schlechter Dienstleisterverträge.
