
Ganz offen gesagt #26 2020 Wie verändern Krisen unsere Städte? - mit Gabu Heindl
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Dec 9, 2020 Gabu Heindl, Architektin und Stadtplanerin, beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Krisen auf unsere Städte. Sie diskutiert, wie Situationen wie die Corona-Pandemie städtische Lebensräume und soziale Ungleichheiten beeinflussen. Heindl plädiert für innovative Ansätze zur Schaffung leistbaren Wohnraums und betont die Rolle der Zivilgesellschaft in der Stadtentwicklung. Spannend ist ihre Sichtweise auf urbane Resilienz und die Notwendigkeit von inklusiven öffentlichen Räumen. Ihre Einsichten öffnen die Tür zu neuen Möglichkeiten in der Architektur.
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Episode notes
Krisen Verstärken Urbane Ungleichheiten
- Krisen sind Auslöser für bestehende urbane Konflikte und verschieben Gewinner und Verlierer in Städten.
- Gabu Heindl erklärt anhand von Corona, dass Zugang zu Raum und Ressourcen die soziale Spaltung verstärkt.
Leerstand Aktiv Für Wohnraum Nutzen
- Städte können leerstehende Wohnungen temporär übernehmen und so schnell leistbaren Wohnraum schaffen.
- Beispiele aus Lissabon und Barcelona: Stadt fordert Touristenwohnungen an und vermietet sie für mehrere Jahre subventioniert weiter.
Umwidmungsgewinne Öffentlich Abschöpfen
- Umwidmungsgewinne können der Öffentlichkeit zurückgegeben werden statt privatisiert zu werden.
- Basel erhebt historisch bis zu 70% Widmungsabgabe auf Wertzuwachs und investiert das in öffentlichen Raum, so Heindl.

