
NZZ Akzent Wütende Fussballfans: Wie Multiklub-Netzwerke den Sport verändern
Mar 27, 2026
Benedikt Koller, Sportredaktor der NZZ mit Fokus Fussball, analysiert Multiklub‑Netzwerke und ihre Folgen. Er erklärt Fälle wie Crystal Palace und Lyon. Es geht um Synergien bei Scouts und Transfers, Hierarchien zwischen Alpha‑Clubs und Zulieferern sowie Fanproteste und UEFA‑Zwischenlösungen.
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Crystal Palace Wurde Trotz Qualifikation Ausgeschlossen
- Crystal Palace qualifizierte sich sportlich für die Europa League, wurde aber von der UEFA ausgeschlossen wegen Zugehörigkeit zu einem Multiklub-Netzwerk.
- Olympique Lyon durfte teilnehmen, weil die UEFA Platzierung über die Meisterschaft höher gewichtet als via Landespokal, obwohl beide Klubs denselben Investor haben.
Multiklub Netzwerke Wachsen Schnell Global
- Multiklub-Netzwerke wachsen rasant und umfassen inzwischen hunderte Vereine weltweit, etwa 344 laut Benedikt Koller.
- Beispiele reichen von Red Bull bis Eagle Football Holding, die Klubs in USA, Belgien, Brasilien und Frankreich besitzt.
Konkrete Beispiele Aus Der Schweiz Und Deutschland
- In der Schweiz gehören Grasshopper und Los Angeles FC demselben Besitzer an; Lugano und Chicago Fire teilen ebenfalls Eigentümer.
- In Deutschland verhindert die 50-plus-1-Regel großflächige Investorenkontrolle, weshalb das Muster dort anders ausgeprägt ist.
