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50 Jahre Fristenlösung. Wessen Körper, wessen Recht? Teil 1 - Folge #1338

7 snips
Mar 8, 2025
Die rechtliche Entwicklung des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich seit 1975 wird beleuchtet. Historikerin Maria Mesner gibt einen tiefen Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Konflikte, die diese Thematik prägten. Die umstrittene Geschichte der Fristenregelung und die Versuche von männlichen Eliten, die Kontrolle über weibliche Körper auszuüben, werden diskutiert. Zudem wird die stagnierende Debatte um das Schwangerschaftsabbruchverbot und die Rolle der Frauenbewegungen thematisiert, die für Fortschritte und einen offenen Umgang mit diesem Thema kämpfen.
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Episode notes
INSIGHT

Eliten Bestimmen, Frauen Leben Im Alltag

  • Entscheidungen über Abtreibung wurden jahrhundertelang von männlichen Eliten getroffen.
  • Schwangere Frauen blieben von diesen Normbildungsprozessen ausgeschlossen und handelten in einer Alltagsrealität ohne Mitspracherecht.
INSIGHT

Staatliches Interesse An Geburten

  • Frühmoderne Staaten regulierten Gebärfähigkeit, weil Bevölkerungsgröße als Staatsressource galt.
  • Strafen sollten Geburten sichern und den Staat stärken.
ANECDOTE

Gerichte, Angst Und Klassenunterschiede

  • Gerichtspraxis zeigte viele Prozesse, aber meist bedingte Strafen gegen Frauen.
  • Wer Geld hatte, kaufte medizinische Sicherheit und geringere Verfolgungsgefahr in Privatkliniken.
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