
Zwei mit Schuss - der etwas andere Business Podcast mit Stefan Wenzel und Ruppert Bodmeier Stabil war gestern – warum Antifragilität die neue Resilienz für Unternehmen ist | Zwei mit Schuss #97
Apr 2, 2026
Sie diskutieren, warum klassische Resilienz Firmen in einer Dauerkrisenwelt schwächt. Es geht um Antifragilität: Stress als Treiber für Wachstum und Wettbewerbsvorteil. Konkrete Strategien wie flexible Lieferketten, Energiesouveränität, Szenarioplanung und KI-gestützte Frühwarnsysteme werden angesprochen. Thema ist auch Optionalität statt reiner Effizienz und wie Unternehmen Schocks nutzen können.
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Resilienz Ist Nicht Genug In Dauerkrisen
- Resilienz reicht nicht mehr in einer Welt mit überlappenden Krisen.
- Wenn Schocks ständig kommen, wird bloßes Aushalten (Robustheit) irgendwann versagen und Organisationen brauchen ein anderes Ziel als Stabilität.
Antifragilität Macht Aus Stress Wettbewerbsvorteile
- Antifragilität bedeutet, dass Schocks ein System stärken statt es nur zu erhalten.
- Beispiele sind Firmen, die nach Störungen mehr Umsatz oder Wettbewerbsvorteile erzielen statt in den Ausgangszustand zurückzufallen.
BMWs Multi-Band Als Antifragiles Beispiel
- BMW hat explizit eine Multi-Band Strategie als antifragilen Ansatz eingeführt.
- Das Band kann Verbrenner, Hybrid und Elektroautos parallel bauen, was Produktionsaufwand erhöht, aber Flexibilität bei Nachfrageverschiebungen bietet.



