
Was jetzt? Vier Jahre Krieg und kein Ende in Sicht
Feb 24, 2026
Jens Mühling, China-Korrespondent in Shanghai, erklärt Chinas Wirtschaftslage und die Bedeutung für Deutschland. Michael Thumann, Osteuropa- und Moskau-Korrespondent, zeichnet die Lage in Russland und der Ukraine vier Jahre nach Beginn des Kriegs nach. Sie sprechen über Merz’ China-Reise, Chinas Stärken und Schwächen, Frontstagnation, soziale Folgen in Russland und mögliche Gründe für ein Ende des Kriegs.
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Episode notes
Chinas Selbstbewusstsein Beruht Auf Wirtschaftlichen Hebeln
- China zeigt sich selbstbewusst nach dem Handelskonflikt mit den USA und nutzte Hebel wie Exportbeschränkungen für seltene Erden.
- Jens Mühling nennt Engpässe in deutschen Fabriken und Chinas rasche Dominanz bei Elektroautos als konkrete Folgen.
Staatlich Gedopte Wachstumsbranchen Sind Ökonomisch Fragil
- Chinas industrielle Stärke ist zugleich eine Schwäche: viele staatlich gestützte Hersteller verdienen kaum Geld.
- Mühling verweist auf Überkapazitäten in der Autoindustrie, sinnlose Konkurrenz und hohe Jugendarbeitslosigkeit als Probleme.
Merz Soll Seletiv Vertiefen Und Klare Grenzen Setzen
- Merz versucht eine Balance: Wirtschaftsbeziehungen vertiefen, aber auch Kritik an problematischen Punkten ansprechen.
- Jens Mühling erwartet, dass Merz Chinas Unterstützung für Russland thematisiert und nur selektiv vertieft.

