Die Bundesregierung arbeitet an einer direkten Entlastung wegen der hohen Spritpreise. Dabei könnte sie zum ersten Mal die Möglichkeit nutzen, jeder Bürgerin und jedem Bürger eine Zahlung direkt auf das persönliche Konto zu überweisen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen.
Konkret prüft die Regierung derzeit, ob für Autofahrer aufgrund der hohen Preise für Benzin und Diesel die Kfz-Steuer sinken kann. Damit die Entlastung kurzfristig und nicht erst bei der Steuererklärung im Nachhinein wirkt, wird die Möglichkeit einer direkten Überweisung auf die Konten von Autofahrern erwogen. Technisch seien die Voraussetzungen gegeben, so Handelsblatt-Politikreporter Julian Olk im Podcast, trotzdem gebe es aber noch einige Hürden.
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Außerdem: Noch im Januar sah es ganz danach aus, als würde der Goldpreis nur eine Richtung kennen: nach oben. Damals stand Gold bei 5500 US-Dollar pro Feinunze und hat auf dem Weg dahin einen Rekord nach dem anderen geknackt. Und auch andere Edelmetalle, insbesondere Silber, hatten eine so rasante Rally.
Dann kam Ende Februar der Iran-Krieg, und der hat die Rally abrupt unterbrochen. Eigentlich seltsam, da Gold doch als Krisenwährung schlechthin gilt. Die Gründe dafür und die Ausblicke, was Edelmetallen bevorsteht, erklärt Handelsblatt-Rohstoff-Expertin Judith Henke.
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Moderiert von Nele Dohmen
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