Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine überfallen. Was hat Putin erreicht? In seiner Lageeinschätzung kommt Ex-Nato-General Erhard Bühler zu dem Schluss: Russland ist nach vier Jahren weit davon entfernt, den Krieg militärisch für sich zu entscheiden. Ein großer russischer Durchbruch sei nicht zu erwarten und damit auch keine Vorentscheidung in diesem Krieg.
Der ukrainische Generalstab meldet Geländegewinne von 400 Quadratkilometern. Bühler verweist allerdings darauf, dass die Angriffe oft in einer "grauen Zone" geführt würden, in der man nicht wisse, wer dann wirklich die Kontrolle über den betreffenden Frontabschnitt habe.
In den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk habe die Ukraine taktische Angriffe gestartet, womit aber nur das langsame Vorrücken der Russen gestoppt worden sei. Russland dagegen hat dagegen die Stadt Konstantinowka weigehend eingenommen und auch der gesamte Raum Pokrowsk und Myrnohrad sei für die ukrainische Armee nicht mehr nutzbar. Das monatelange Gefecht werde langsam zu Ende gehen.
Zu Beginn des Podcasts geht es noch einmal um neue Informationen zu dem Nato-Manöver, bei dem die NATO von ukrainischen Drohnen blamiert worden sein soll. Der Ex-General bleibt bei seiner Bewertung, dass es Lehren zu ziehen gäbe, aber der Vorgang übertrieben worden sei. In Höerfragen geht es um die Bewertung von Internet-Videos und den Stand der Gefangenen-Austausche.
Ein Podcast-Tipp: "Ohmatdyt. Ein Kinderkrankenhaus im Krieg" https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:51d43a2a26851489/
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