Anton Wilhelm Amo war der erste schwarze Philosoph in Deutschland. Um 1700 in Ghana geboren, kommt er als Kind an den Wolfenbüttler Hof und wird zu einem brillianten Denker der Aufklärung. Der anerkannt - und diskriminiert wurde.
Credits:
Autorin: Ulrike Beck
Redaktion: Thomas Morawetz
Regie: Martin Trauner
Sprecher: Christian Baumann, Susanne Schroeder, Peter Weiß
Interviews mit:
Prof. Dr. Ottmar Ette, Kulturwissenschaftler, Romanist, Romancier, Autor der Bücher „Anton Wilhelm Amo - Philosophieren ohne festen Wohnsitz“ und des Romans „Mein Name sei Amo“
Prof. Dr. Jacob Emmanuel Mabe, Philosoph und Politikwissenschaftler, Präsident der Anton-Wilhelm-Amo Gesellschaft, Autor des Buches „Anton Wilhelm Amo interkulturell gelesen“
Literatur-Tipps:
Ottmar Ette, „Anton Wilhelm Amo - Philosophieren ohne festen Wohnsitz. Eine Philosophie der Aufklärung zwischen Europa und Afrika“ – erhellende gründliche Einführung in das Leben und Werk von Anton Wilhelm Amo. Mit vielen Zitaten, die allerdings nicht alle übersetzt sind.
Jacob Emmanuel Mabe, „Anton Wilhelm Amo interkulturell gelesen“ - sehr anschauliche Einführung in Amos interkulturelle Philosophie in der Zeit der Aufklärung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mabe beschäftigt sich darin außerdem mit der Frage nach der Bedeutung Amos für die Weltphilosophie.
Podcast-Tipp:
In Frankreich wird das gesamte 18. Jahrhundert nach ihm benannt: "Le Siècle de Voltaire". Der Mann, der als die Stimme der Aufklärung und als einer der ersten modernen Intellektuellen gilt, war ein scharfer Geist und ein brillanter Spötter. Seine Schriften zu lesen, ist bis heute ein Vergnügen: Voltaire - Dichter, Philosoph, Freigeist
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