Die meisten erinnern sich noch gut an die gewaltigen Preissteigerungen bei Lebensmitteln im Zuge der Coronapandemie und des Ukrainekriegs. Seit 2020 sind die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut dem Statistischen Bundesamt um mehr als 37 Prozent gestiegen.
Nun befürchten Experten, dass auch der Irankrieg die Lebensmittelpreise nach oben treiben könnte. Der Hauptgrund sind die steigenden Kosten für Energie, Dünger und Transport. „Experten meinen, dass Nahrungsmittel ab Sommer teurer werden könnten“, sagt Katrin Terpitz, Handelsblatt-Redakteurin im Unternehmensressort. Für die Hersteller dürfte es allerdings sehr schwer werden, im Handel höhere Preise durchzusetzen.
Droht Deutschland eine neue Teuerungswelle bei Lebensmitteln?
Außerdem: Vor einem Jahr hat der Bundestag das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität beschlossen. Die Schulden in Höhe von 500 Milliarden Euro sollten eigentlich dafür genutzt werden, um Deutschland zu modernisieren und die Wirtschaft anzukurbeln. Doch laut Berechnungen des Ifo-Instituts und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ist ein Großteil der Mittel bislang zweckentfremdet worden. Das Bundesfinanzministerium weist die Kritik zurück. Wer hat Recht? Politik-Chefreporter Martin Greive erklärt im Podcast die Hintergründe.
Streitfall Zweckentfremdung – Das sind die fünf Konstruktionsfehler des Sondervermögens
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Migo Fecke
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