heise meets ... Jennifer Diersch und Felix Salomon von kobaltblau
Viele Unternehmen experimentieren mit generativer KI, doch die Mehrheit sieht noch keine konkreten Ergebnisse. Eine aktuelle Studie von kobaltblau in Kooperation mit Lünendonk, Iteratec und VOICE unter 230 CIOs im deutschsprachigen Raum belegt: 73 Prozent der Befragten verorten sich noch nicht auf dem „Pfad der Erleuchtung“, sondern eher auf dem Gipfel der überzogenen Erwartungen oder bereits im Tal der Tränen.
Zu den größten Hürden zählen fehlende Data Governance und Datenqualität, mangelnde Fachkenntnisse bei den Beschäftigten sowie regulatorische Bedenken. Überraschend dabei: Zwei Drittel der Befragten haben bei der größten Hürde – der Datenqualität – noch keine Maßnahmen eingeleitet. Jennifer Diersch, Direktorin bei kobaltblau, und Felix Salomon, Wirtschaftsingenieur und IT-Experte, sehen darin ein Warnsignal für IT-Organisationen.
Die Studie unterscheidet verschiedene Evolutionsstufen von Gen AI – vom einfachen Assistenten über orchestrierte Systeme bis hin zur vollständig AI-nativen IT-Organisation. Die meisten Unternehmen setzen aktuell auf Copilot-Lösungen von Microsoft – ein erster Schritt, der jedoch selten direkte Produktivitätsgewinne bringt. Entscheidend sei, kleine Power-User-Teams aufzubauen, die über fertige Lösungen hinausdenken.
Neugierig geworden? Im Interview mit „heise meets …“ erläutern die Experten,
- warum CIOs in den nächsten 12 bis 18 Monaten handeln müssen,
- wie Unternehmen eigene LLMs kosteneffizient entwickeln können und
- welche Rolle die IT als Plattformbetreiber künftig einnehmen sollte.
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