Die Yoga-Praktiken sind Jahrtausende alt und stammen aus Indien. Im Westen ist Yoga zum Massenphänomen geworden, oft mit dem Fokus auf Körper und Selbstoptimierung. Hat das Sinn? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Stefan Weidner.
Stefan Weidner (*1967) ist ein Islamwissenschaftler, Philosoph, Germanist, Übersetzer und Autor. Zu seinen Schwerpunkten gehören Übersetzungen arabischer Lyrik, darunter Adonis und Mahmud Darwisch. Außerdem veröffentlichte er kultur- und religionsgeschichtliche Bücher. Seit 2012 ist er Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln.
- Warum Yoga eine Methode des Weltzugangs ist (03:08)
- Die Rolle des indischen Mönchs Swami Vivekananda (05:20)
- Was die Yoga-Technik auszeichnet (11:34)
- Yoga: Sport oder Lebenskonzept? (15:50)
- Gurus – die spirituellen Lehrer im Yoga (23:30)
- Yoga, Schopenhauer und die Distanz zur Welt (29:41)
- Wie Yoga philosophisch zu deuten ist (39:15)
- Yoga und Geschichtlichkeit (46:54)
- Martin Bubers Verbindung zum Yoga (51:52)
LiteraturStefan Weidner: Yoga oder Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten. München: Hanser Verlag, 2025. 416 Seiten. ISBN 978-3-446-27614-7
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