Im Nervennetz lesen, wann sich eine Depression oder Zwangshandlung anbahnt, und dann gezielt dagegen anschreiben - das geht dank neuer Technologie, die ins Gehirn eingesetzt wird. Rund um die Welt arbeiten Forscher an solchen Gehirn-Computer-Schnittstellen. Ein Ziel ist, neue Behandlungsmöglichkeiten für psychische Erkrankungen zu finden.
Im ersten Teil des Features tauchen wir ein in die Welt
invasiver Verfahren zur Tiefen Hirnstimulation. Wir hören von Betroffenen, die so zurück ins Leben gefunden haben. Und erfahren im
zweiten Teil, wie die Verfahren immer effektiver und massentauglicher werden sollen - ganz ohne OP.
Das erwartet euch in dieser Folge:01:50 Wie eine Zwangsstörung Jorun Christiansons Leben bestimmte
08:50 Tiefe Hirnstimulation: Hilft sie auch bei psychischen Erkrankungen?
12:50 Closed Loop gegen Depression: Der Fall Sarah – und warum er für Aufsehen sorgte
18:42 Wieviel weiß die Psychiatrie über unser Gehirn – und wieviel nicht?
22:45 Wie können Hirnstimulationen mehr Menschen zugänglich gemacht werden?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:Weiterführende Links:Gesprächspartner in dieser Folge:- Jorun Christianson, Betroffener von Zwangsstörungen, der mit Tiefer Hirnstimulation behandelt wurde
- Prof. Dr. Katherine Scangos, Associate Professor of Psychiatry; University of Pennsylvania
- Prof. Dr. Elsa Fouragnan, Professor of Neuroscience, University of Plymouth
Autor: Janosch Delcker, Techjournalist und Autor des Sachbuchs ‘Der Gedanken-Code’ (C.H. Beck)
Regie: Friederike Wigger
Unser Podcast-Tipps: - Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten über die menschliche Psyche findet ihr im Podcast "Deep Science - Die Psychonauten".
- Und unsere besondere Empfehlung: "Die Lieblingsschülerin" - Ein Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und deren Folgen.
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