Moralische Gebote sind Leitplanken unseres Zusammenlebens. Was wir tun oder lassen sollen, ist aber nicht per Gesetz definierbar, sagt der Philosoph Benjamin Kiesewetter. Mit Jürgen Wiebicke spricht er über die Grundlage moralischer Pflichten.
Der Philosoph Benjamin Kiesewetter (*1979) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Praktische Philosophie an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Moralphilosophie, der Metaethik und der Rationalitätstheorie.
- Wie sich moralische Pflichten von juristischen unterscheiden (02:15)
- Gründetheorie: Moralische Pflicht bedeutet, einen guten Grund für oder gegen eine Handlung zu haben (07:38)
- Warum moralische Konflikte entstehen und wir abwägen und entscheiden müssen (13:32)
- Erwartungstheorie: Unser Handeln kann von anderen gut oder schlecht begründet erwartet werden und starke Emotionen auslösen (29:10)
- Warum es keine allgemeingültigen moralischen Pflichten oder gute Gründe für Erwartungen geben kann (46:33)
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Im nächsten Podcast sprechen wir mit Christoph Kolbe über Freiheit.
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