Anke Nottelmann, Traumatherapeutin, spricht in dieser Folge darüber, warum Trauma keiner Willkür folgt, sondern einer inneren Logik und wie frühe Erfahrungen unser Nervensystem, unseren Körper und unser Erleben bis heute prägen.
Im Zentrum steht die Frage, warum sich alte Gefahr im Heute wieder meldet, obwohl objektiv längst alles vorbei ist.
Gemeinsam schauen wir darauf,
- wie Trauma im Nervensystem gespeichert wird und warum der Körper oft schneller reagiert als der Verstand
- weshalb Überlebensreaktionen wie Erstarren, Dissoziation oder Scham sinnvolle Anpassungen waren
- warum viele Symptome keine „Störungen“, sondern verständliche Folgen früher Belastung sind
- wie Selbstheilung, Regulation und Vertrauen wieder möglich werden, jenseits reiner Symptombekämpfung
Kapitel:
(00:00:00) – Intro
(00:03:14) – Was Heilung bei Trauma wirklich bedeutet
(00:06:35) – Frühkindliche Traumatisierung: Was Betroffene erlebt haben
(00:12:14) – „Es hat mich getragen“: Innere Ressourcen in Extremsituationen
(00:15:20) – Überlebenskraft: Woher Menschen in traumatischen Situationen ihre Stärke nehmen
(00:23:54) – Wie Trauma das individuelle Entwicklungspotenzial einschränkt
(00:34:16) – Trauma ganzheitlich verstehen: Körper, Geist und Nervensystem
(00:48:37) – Übung für Selbstmitgefühl: Freundlicher mit dir selbst umgehen
(01:05:29) – Scham und Trauma: Eine stille, prägende Dynamik
(01:16:17) – Alltagstools für eine sichere Beziehung zu dir selbst
(01:19:17) – Die letzte Frage an Anke
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