Die To-do-Liste ist vollgepackt, aber eigentlich will man lieber mit Freunden Zeit verbringen. Das muss sich nicht widersprechen. In Gesellschaft gelingen nervige Erledigungen leichter – das sagt auch die Forschung
Zeit mit Freundinnen und Freunden ist wichtig. Doch im stressigen Alltag gelingen spontane Treffen nur schwer, erst muss man noch einkaufen, Wäsche waschen, das Rezept bei der Apotheke einlösen. Wir sehen Erledigungen als Dinge, die wir machen müssen, soziale Zeit mit Freundinnen wollen wir hingegen. Wer diese zwei Bereiche vermischt, zieht einen doppelten Vorteil. Denn wer Freunde nur beim Pläuschchen zum Kaffee trifft, macht vor allem eines: reden und sitzen. Ein sogenanntes Erledigungstreffen oder Errand-Hang bringt da Abwechslung. Gleichzeitig empfinden Menschen nervige Aufgaben in Gesellschaft anderer als weniger nervig – sie erleben die Zeit sogar positiv. Unter Leuten lässt sich die Checkliste einfacher abarbeiten. Glück gedeiht, egal, was man macht, in Begleitung anderer. Das belegt auch die Forschung.
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