Die USA und der Iran haben sich kurz vor Ablauf eines von US-Präsident Donald Trump gesetzten Ultimatums auf eine Waffenruhe geeinigt. Zuvor hatte Trump dem Iran auf Social Media mit der Auslöschung „einer ganzen Zivilisation“ und der Zerstörung aller Kraftwerke und Brücken im Land gedroht. Nach der Verkündung der Waffenruhe, die für zwei Wochen gelten soll, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social von einem „großen Tag für den Weltfrieden“.
Doch die Vereinbarung zwischen den Kriegsparteien wirkt noch äußerst brüchig: Die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait meldeten am Mittwoch iranische Angriffe. Der Iran wiederum meldete Explosionen an einer Raffinerie auf der Insel Lawan am Persischen Golf. Und das israelische Militär will den Kampf gegen die Terrororganisation Hisbollah im Libanon fortsetzen, obwohl die Waffenruhe laut dem pakistanischen Premierminister und Vermittler Shehbaz Sharif auch für den Libanon gelten soll.
Hinzu kommt, dass der Iran zwar der Öffnung der Straße von Hormus zugestimmt hat, aber bisher nicht klar ist, unter welchen Bedingungen das möglich sein soll. Und in einem Zehn-Punkte-Plan, den Vertreter aus Teheran der US-Regierung in Washington als Vorschlag für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt haben sollen, finden sich einige Forderungen, die aus der Sicht der USA und Israels inakzeptabel sein dürften.
Was ist also von den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran zu erwarten, die Ende der Woche in Pakistan starten sollen? Über diese und weitere Fragen spricht Nahost-Experte David Jalilvand im Podcast.
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Außerdem: Thomas Jahn, Co-Leiter des Tech-Teams beim Handelsblatt, spricht über die neuesten Entwicklungen rund um den geplanten Rekordbörsengang von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX.
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Moderiert von Anis Micijevic
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