Clara Wieck ist ein Star, dann heiratet sie. Doch statt ihre Karriere aufzugeben, tritt sie weiter auf - mit ihrem Mann. Am 31.3.1841 erstmals unter neuem Namen.
In diesem Zeitzeichen erzählt Raoul Mörchen:
- was Clara Schumann vor ihrem ersten Auftritt mit ihrem Mann in das gemeinsam geführte Ehetagebuch schreibt,
- womit die Pianistin das Publikum im zweiten Teil der Veranstaltung überrascht,
- warum der Komponist Robert Schumann die Heirat mit Clara vor Gericht erzwingen muss,
- wie die erste Sinfonie des Komponisten bei Kritik und Publikum ankommt,
- wie Roberts zweite Sinfonie heißen soll.
Clara Wieck aus Leipzig ist eine Klavierspielerin ersten Ranges. Sie spielt mit den Größten ihrer Zeit in einer Liga, in der sonst nur Männer antreten. Dazu gehören zum Beispiel Sigismond Thalberg, Ignaz Moscheles, Adolf Henselt und Franz Liszt.
Clara wird in Wien, Paris und London umjubelt. Sie tritt vor Österreichs Kaiser Ferdinand auf und wird von ihm als erste Ausländerin und einzige Protestantin zur königlich-kaiserlichen Kammervirtuosin ernannt. Nach ihrer Heirat ist es ihr wichtig, unter ihrem neuen Namen aufzutreten: Schumann.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Irmgard Knechtges-Obrecht (Musikwissenschaftlerin)
- Sven Oliver Müller (Historiker)
- Irmgard Knechtges-Obrecht: Clara Schumann - Ein Leben für die Musik. Darmstadt 2019
- Robert und Clara Schumann: Ehetagebücher 1840 - 1844. Frankfurt am Main 2013
- Peter Gülke: Robert Schumann - Glück und Elend der Romantik. Wien 2010
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Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Raoul Mörchen
Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak