Der Iran-Krieg sorgt weiterhin für Unruhe an den Energiemärkten. Die Sperrung der Straße von Hormus treibt die Energiepreise nach oben und erhöht die Unsicherheit für Wirtschaft und Politik. Besonders Deutschland ist betroffen, weil es stark von den Energieimporten abhängig ist.
Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft diskutieren in dieser Folge Economic Challenges über den aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Künftig sollen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal pro Tag – jeweils um zwölf Uhr – erhöhen dürfen, während Preissenkungen weiterhin jederzeit möglich bleiben.
Hüther sieht solche Eingriffe jedoch kritisch. Steigende Preise seien ein Signal für Knappheit und zwängen dazu, den Verbrauch anzupassen und Alternativen zu suchen. Besonders skeptisch blickt er auf die geopolitische Lage: „Ich habe den Eindruck, die sind weder konzeptionell noch im Doing auf das vorbereitet, auf was sie sich eingelassen haben“, sagt Hüther über die Trump-Regierung im Podcast. Deshalb werde die Unsicherheit an den Energiemärkten voraussichtlich anhalten. Langfristig könne jedoch der Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stabilisierung der Energiepreise beitragen.
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