Vier Jahre nach Kriegsbeginn leben rund 1,3 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer hierzulande. Viele finden schneller Arbeit als frühere Flüchtlingsgruppen. Doch auffällig viele sind überqualifiziert, arbeiten im Niedriglohnsektor oder stocken mit Bürgergeld auf. In dieser Folge von Zehn Minuten Wirtschaft schauen wir auf aktuelle Zahlen des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des UNHCR. Warum gelingt die Integration vergleichsweise schnell? Welche Rolle spielen Sprachkurse, Jobcenter und Bildung? Und was bedeutet der beschlossene „Rechtskreiswechsel“ für hunderttausende Menschen? Wird jetzt auf „Work first“ umgestellt – also schnelle Jobs statt langfristiger Qualifizierung? Und spart Deutschland damit womöglich an der falschen Stelle? Antworten gibts bei uns!