Mehr als 25 Jahre hat es zu dieser Einigung gebraucht. Seit dem November 1999 verhandelt Europa mit lateinamerikanischen Staaten über ein Freihandelsabkommen. Und am Freitag haben die EU-Staaten nun mehrheitlich dafür gestimmt.
Mercosur, so heißt der wirtschaftliche Zusammenschluss der lateinamerikanischen Staaten Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Und mit diesen Staaten also will die Europäische Union ihren Handel ausbauen. Mit dem Mercosur-Abkommen entsteht zahlenmäßig die größte Freihandelszone der Welt. Die EU-Kommission, die Bundesregierung, viele sind erleichtert über die Einigung.
Aber, dieses Abkommen finden nicht alle gut. Frankreich ist dagegen, Polen auch, Italien war sehr lange skeptisch. Und viele Landwirte in ganz Europa sind damit überhaupt nicht einverstanden, weil sie fürchten, dass billige Waren aus Südamerika hier den Markt überfluten könnten.
Jan Diesteldorf, Brüssel-Korrespondent der SZ, analysiert in dieser Podcastfolge, warum das Abkommen so umstritten ist – und warum die EU damit ein wichtiges politisches Signal sendet.
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Zum Weiterhören und -lesen: Hier können Sie die “Auf den Punkt”- Folge über den Fall in Minneapolis nachhören. https://www.sueddeutsche.de/politik/ice-einwanderungsbehoerde-us-buergerin-minneapolis-trump-li.3365397 Und hier geht es zum Kommentar von Peter Burghardt zu dem Thema. https://www.sueddeutsche.de/meinung/minneapolis-tod-renee-nicole-good-ice-beamten-kommentar-li.3365393
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.