Welche Ziele verfolgen Donald Trump und Benjamin Netanjahu im Krieg gegen die Islamische Republik Iran? Seit fast zwei Wochen greifen die USA und Israel den Iran an. Doch je länger der Krieg dauert, desto unklarer wirkt, worauf beide eigentlich hinarbeiten. Geht es um die Zerstörung des iranischen Atom- und Raketenprogramms – oder um den Sturz des Regimes in Teheran?
Die Aussagen aus Washington und Tel Aviv klingen inzwischen teilweise widersprüchlich. Donald Trump spricht von schnellen militärischen Erfolgen – und davon, dass das zentrale Ziel des Krieges praktisch schon erreicht sei. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hingegen macht deutlich, dass man noch längst nicht am Ende sei und der militärische Druck auf den Iran weitergehen werde.
Während Kritiker in den USA vor einem Krieg ohne klare Strategie warnen, stellt sich zunehmend die Frage: Ziehen beide Verbündeten in diesem Krieg überhaupt noch am selben Strang? Gleichzeitig finden sich die Golfstaaten plötzlich mitten in einem Konflikt wieder, den sie eigentlich vermeiden wollten – auch weil steigende Ölpreise und unsichere Handelsrouten ihre Wirtschaft direkt treffen. Gemeinsam mit Carsten Kühntopp in Washington und Jan-Christoph Kitzler in Tel Aviv ordnen wir die Situation für euch ein.
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Moderation: Natalie Amiri
Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp
Mitarbeit: Caroline Mennerich
Redaktionsschluss: 12.03.2026
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Podcast-Tipp:
Sport Inside „Bolivien: Der Kampf der Cholitas für Gleichberechtigung" https://1.ard.de/SportInside_Cholitas
Alle Folgen des Weltspiegel Podcast
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