Die Welt blickt zum Ende der Woche nach Islamabad: Nach der angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran soll die pakistanische Hauptstadt zum Zentrum der Diplomatie werden. In Kürze sollen dort die Gespräche über eine Friedenslösung beginnen. Gleichzeitig ist die vereinbarte Feuerpause äußerst brüchig und viele wichtige Fragen sind im Moment noch völlig offen.
Die aktuelle Situation scheint wie gemacht für das Geschäftsmodell der sogenannten Prognosemärkte wie Polymarket oder Kalshi. Dort können Nutzer jetzt schon darauf wetten, wie die Gespräche laufen werden. Zum Beispiel, ob der Iran sein angereichertes Uran abgeben wird oder ob US-Präsident Donald Trump es akzeptieren wird, sollte der Iran in der Straße von Hormus Mautgebühren erheben. Das Geschäft mit den Kriegswetten läuft derzeit bestens – wirft aber auch die Frage auf, inwieweit in manchen Fällen Insiderhandel im Spiel ist. US-Korrespondentin Antonia Mannweiler spricht mit Handelsblatt-Redakteurin Aileen Bunte über Regulierungslücken und das Ringen um Zuständigkeiten zwischen einzelnen Behörden in den USA.
Zum Artikel: So überfordert ist die US-Aufsicht bei Finanzwetten
Außerdem: Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondentin Josefine Fokuhl spricht über eine mögliche neue KI-Allianz zwischen Deutschland und Kanada, die sich gerade anbahnt. Nach Informationen des Handelsblatts verhandeln die KI-Firmen Aleph Alpha und Cohere über einen Zusammenschluss.
Zum Artikel: Allianz mit Kanada – Aleph Alpha und Cohere sprechen über Fusion
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Max Rex
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