Der SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil hat diese Woche Vorschläge gemacht, welche Reformen angepackt werden sollen. Klingbeil will unter anderem durch die Einkommensteuer 95 Prozent der Beschäftigten um “einige Hundert Euro im Jahr” entlasten. Dafür, so sein Vorschlag, soll der Spitzensteuersatz um drei Prozentpunkte auf dann 45 Prozent steigen.
Außerdem will Klingbeil das Ehegattensplitting abschaffen. Zudem will Klingbeil den Renteneintritt davon abhängig machen, wie viele Jahre man in die Rente eingezahlt hat und weniger vom Alter.
Weiterhin soll die Bundesregierung verlängerte Befristungen von Arbeitsverträgen ermöglichen. Das soll für Unternehmen gelten, die in Innovationen investieren.
Ob diese Vorschläge den Reformstau in Deutschland auflösen, ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” Claus Hulverscheidt, Wirtschaftsexperte im Berliner SZ-Büro, ein.
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Die SZ-Redakteurin Spohie Kobel hat ihre Erfahrungen aufgeschrieben, wie es ist, von einer fremden Nummer ein vermutliches KI-Deepnude Bild geschickt zu bekommen.
Einen Erklärtext, was Klingbeil genau vorgeschlagen hat, finden Sie hier.
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SPD (YouTube).
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