Das Jahr hat außenpolitisch unruhig begonnen: Die alte Ordnung bröckelt, Machtpolitik tritt offen zutage. Wie sich Deutschland in dieser Lage positioniert, darüber spricht Beatrice Achterberg mit Florian Hahn, seit Mai 2025 Staatsminister im Auswärtigen Amt.
Die Weltordnung sei „under destruction“, Institutionen zerfielen, Großmächte handelten „egoistischer und rücksichtsloser“. Hahn sieht eine „Kumulation von Herausforderungen“ wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr und spricht von tektonischen Verschiebungen. Europa dürfe „nicht unter die Räder kommen“. Seine Antwort: Allianzen der Mittelmächte, auch über Europa hinaus – um Abhängigkeiten zu senken und strategische Spielräume zu erweitern.
Wie das gelingen soll und was er von der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet, erklärt Hahn in der neuen Folge von «NZZ Machtspiel».
Gast: Florian Hahn, Staatsminister im Auswärtigen Amt
Host: Beatrice Achterberg
Produzenten: Utz Dräger und Hanna Ender
Weitere Informationen zum Thema:
Was Staatsminister Hahn über das transatlantische Verhältnis denkt, könnt ihr hier lesen
Den Report der Münchner Sicherheitskonferenz findet ihr hier:
Ein kurzes Portrait über Florian Hahn gibt es hier
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