Der Iran-Krieg macht alles teurer und zeigt, dass wir immer noch am Öl-Tropf hängen. Warum ist es so schwer, davon loszukommen? Vor gut 50 Jahren nach der Ölkrise 1973 haben wir versucht, unabhängiger zu werden – mit Tempolimit und Energiesparen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:(00:00) Intro: Öl und Gas wird teurer wegen Krieg im Nahen Osten
(02:20) Helmut Schmidt und Willy Brandt in der Ölkrise 1973. Licht aus und Auto stehenlassen
(06:00) Macht durch Öl: Von Rockefeller mit Standard Oil zur OPEC
(08:40) Hoher Ölpreis führt zu Inflation und Arbeitslosigkeit
(09:10) DDR wird größter Braunkohleproduzent der Welt, BRD nutzt Öl effizienter und baut AKWs
(13:00) Nach Ost-West-Entspannungspolitik 1969 wird Sowjetunion zum Gaslieferanten für BRD
(14:45) Nach Beginn des Ukraine-Krieges baut die BRD LNG-Terminals im „Deutschlandtempo“
(20:50) Wir sind weniger vom Öl abhängig als 1973 und 2022, außer beim Heizen und Autofahren
Es kommen zu Wort:Lion Hirth, Prof. für Energieökonomie an der Hertie School, Berlin
Rainer Karlsch, Wirtschaftshistoriker und freier Publizist
Gabriele Widmann, Volkswirtin bei der DEKA-Bank
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:Dlf-Podcast „Der Rest ist Geschichte“ zur
Geschichte des Erdöls - Wie wir süchtig wurden Dlf-Kultur zur Geschichte der OPEC:
Die Herren des Erdöls Online-Text zur Abhängigkeit vom Erdöl:
Erdöl - Die stärkste Wachstumsdroge der Moderne Weiterführende Links:SWR-Feature zur Die Ölkrise 1973 –
Als Energie knapp und politisch wurdeNDR-Podcast zum Ölpreisschock:
Was Tanken gerade teuer macht und wer profitiertStudie Institut der Deutschen Wirtschaft: Auswirkungen eines steigenden Ölpreises auf die deutsche Wirtschaft
Host: Sandra Pfister
Autorin: Dorothee Holz und Sandra Pfister
Mitarbeit: Benjamin Hammer
Produktion: Uwe Breunig
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