Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall hat im vergangenen Jahr die Profitabilität weiter erhöht. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Jahresbilanz ist die operative Gewinnmarge von 18 auf einen Rekordwert von 18,5 Prozent gestiegen. Ergebnistreiber war erneut die Munitionssparte mit einer Gewinnmarge von mehr als 29 Prozent.
Der Konzernumsatz soll in diesem Jahr um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro zulegen, teilte Rheinmetall mit. Die operative Ergebnismarge im Konzern soll auf 19 Prozent steigen – nach 18,5 Prozent im Jahr 2025. Warum die Aktie trotz der guten Zahlen enttäuschte und wie die Zukunftsaussichten für Rheinmetall aussehen – auch mit Blick auf die Golfstaaten, die unter iranischem Beschuss aufrüsten müssen –, das erklärt Handelsblatt-Industriereporter Roman Tyborski.
Zum Artikel: Rüstungsboom treibt Dax-Konzern – Dividende deutlich erhöht
Außerdem: Chinas Staatsführung zeichnet im neuen Fünfjahresplan ein beunruhigendes Bild der geopolitischen Lage: Die Welt sei durch „Unordnung und Chaos“ geprägt, geopolitische Konflikte brächen „leicht aus“. Sicherheitsfragen würden daher an Bedeutung gewinnen.
Jedoch verfüge China über „viele günstige Voraussetzungen, um seinen internationalen Handlungsspielraum aktiv zu gestalten“, heißt es in dem 141-seitigen Strategiepapier. Auf welche Zukunftstechnologien China setzt, welche Rolle strategische Autonomie spielt und warum der Fokus von Quantität auf Qualität verschoben werden soll, erklärt China-Korrespondent Martin Benninghoff.
Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Johannes Grote
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen