Irans Militärführung hat Berichte über Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. Offensichtlich hätten deren innere Konflikte den Punkt erreicht, “an dem ihr mit euch selbst verhandelt“, sagte ein Sprecher Teherans am Mittwoch.
Laut dem Portal Axios und der New York Times hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Krieges unterbreitet. Der Plan verlangt der Führung in Teheran demnach große Zugeständnisse ab, unter anderem die Zerstörung wichtiger Anlagen des Atomprogramms.
Der US-Präsident behauptet, die USA führten gute Gespräche mit den “richtigen Leuten“ in Iran. Zugleich schickt er Fallschirmjäger in den Nahen Osten. Ob Bodentruppen den Verlauf dieses Krieges verändern können? Darüber spricht SZ-Sicherheitsexperte Joachim Käppner in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Käppner nennt Trumps Kriegsziele unklar. Zudem hätten sie sich seit Kriegsbeginn vor drei Wochen mehrfach gewandelt.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
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