Der deutsche Leitindex baut seine Verluste wegen des Iran-Kriegs aus und fällt auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. Das Tagestief notiert an der Marke von 23.600 Zählern. Das entspricht einem Verlust von rund 1000 Punkten. Bereits am Vortag hatte der Dax 2,6 Prozent eingebüßt. Die massiven Einschränkungen in der Straße von Hormus und der Flüssiggas-Produktionsstopp von Qatar Energy haben den Gaspreis an der niederländischen Börse TTF zeitweise auf 62 Euro pro Megawattstunde steigen lassen. Das sind 94 Prozent mehr als am Freitag. Rohstoffexpertin Judith Henke erklärt im Podcast, warum vor allem US-amerikanische Unternehmen davon profitieren.
Angebotsschock am Gasmarkt – wer profitiert am meisten?
Ulrike Rondorf, Leiterin Investment-Strategie bei Lampe Asset Management, führt den extremen Abverkauf an den europäischen Aktienmärkten, neben fundamentalen Gründen wie dem Energiepreisschock, auch auf ein besonderes Investorenverhalten zurück. Rondorf geht davon aus, dass große US-amerikanische Fondshäuser unter dem Eindruck des Iran-Krieges ihre Positionen in Europa und den Schwellenländern abbauen. Mehr dazu und zu der Frage, wie Anleger ihr Depot krisenfest machen, hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Today.
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Lukas Teppler
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