Christian Berkel gehört zu den markantesten Schauspielern Deutschlands - längst ist er auch ein erfolgreicher Autor: Neben seiner erfolgreichen Karriere als Schauspieler hat Berkel in den vergangenen Jahren in seinen zum Teil autobiografischen Romanen eine andere, eine persönlichere Seite von sich gezeigt. Er erzählt von Aufbruch, Sehnsucht und den Erschütterungen eines Lebens zwischen Fiktion und persönlicher Erinnerung. Berkels Mutter war Jüdin, floh 1938 vor den Nationalsozialisten nach Frankreich und saß in einem berüchtigten Internierungslager. Sein Vater war im 2. Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft - nach dem Krieg in den 1950er Jahren heirateten die beiden dann schließlich. Christian Berkel selbst wurde katholisch getauft. Das alles hat Berkel sehr geprägt. In SWR1 Leute geht es um prägende Stationen seiner Karriere, um die schwierige Frage der eigenen Identität und warum manche Geschichten erst viele Jahre später erzählt werden können.