#76728
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Der Judenspiegel
Book • 1862
In 'Der Judenspiegel' fährt Wilhelm Marr seine antisemitische Argumentation fort und formuliert die Vorstellung, jüdische Diasporagemeinschaften bildeten einen eigenen, fremden Machtblock innerhalb der Staaten.
Er nutzt säkularisierte, pseudowissenschaftliche Sprache, um anti-jüdische Vorwürfe zu begründen, und attackiert Emanzipationsbestrebungen liberaler Juden.
Das Werk spiegelt Debatten des 19.
Jahrhunderts über Integration, Staatsbürgerschaft und vermeintliche Loyalitätskonflikte wider.
Es diente zur Mobilisierung antisemitischer Politik und war Teil der Grundlage für organisierte antisemitische Gruppen wie die Antisemitenliga.
Er nutzt säkularisierte, pseudowissenschaftliche Sprache, um anti-jüdische Vorwürfe zu begründen, und attackiert Emanzipationsbestrebungen liberaler Juden.
Das Werk spiegelt Debatten des 19.
Jahrhunderts über Integration, Staatsbürgerschaft und vermeintliche Loyalitätskonflikte wider.
Es diente zur Mobilisierung antisemitischer Politik und war Teil der Grundlage für organisierte antisemitische Gruppen wie die Antisemitenliga.
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als weiteres antisemitisches Werk Marrs, das jüdische Diaspora-Existenz als 'Staat im Staate' beschreibt.


Luise Henkel

Luise Henckel: Antisemitismus & Antizionismus. Gemeinsamkeiten & Unterschiede.




