Chronikon Helvetikum
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Das «Chronikon Helvetikum» von Egidius Tschudi ist eine bedeutende Schweizer Chronik aus dem 16.
Jahrhundert, in der Tschudi die Geschichte der Eidgenossenschaft narrativ zusammenführte.
Tschudi sammelte ältere Erzählmotive, verdichtete sie und schuf damit eine kohärente Gründungsdarstellung, die das historische Selbstverständnis der Schweiz stark prägte.
Seine Darstellung enthält viele erzählerische Elemente – etwa die Befreiung von Habsburger Herrschaft und heroische Schlachten –, die zwar historisch problematisch sind, aber kulturell-kanonische Bedeutung erlangten.
Das Werk beeinflusste die nationale Identität und diente späteren Autoren als Referenzpunkt für die Darstellung frühgeschichtlicher Ereignisse.
Wegen seiner erzählerischen Kraft wurde Tschudis Chronik über Jahrhunderte hinweg rezipiert und mythisch aufgeladen.
Jahrhundert, in der Tschudi die Geschichte der Eidgenossenschaft narrativ zusammenführte.
Tschudi sammelte ältere Erzählmotive, verdichtete sie und schuf damit eine kohärente Gründungsdarstellung, die das historische Selbstverständnis der Schweiz stark prägte.
Seine Darstellung enthält viele erzählerische Elemente – etwa die Befreiung von Habsburger Herrschaft und heroische Schlachten –, die zwar historisch problematisch sind, aber kulturell-kanonische Bedeutung erlangten.
Das Werk beeinflusste die nationale Identität und diente späteren Autoren als Referenzpunkt für die Darstellung frühgeschichtlicher Ereignisse.
Wegen seiner erzählerischen Kraft wurde Tschudis Chronik über Jahrhunderte hinweg rezipiert und mythisch aufgeladen.
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als der Text, der die Gründungslegende zur kanonischen Schweizer Darstellung verdichtete.


Annina Michel

Mythos Schweiz



