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Moratorium des Alltags
Eine kleine Philosophie des Festes
Book •
Odo Marquards Essay untersucht das Fest als ein Moratorium des Alltags, also als zeitlichen Aufschub, der dem Menschen ermöglicht, die Alltäglichkeit zu relativieren.
Er reflektiert über die Dialektik von Alltag und Feierlichkeit und warnt davor, dass das Fest durch Überkommerzialisierung oder Veralltäglichung seine Funktion verliert.
Marquard verortet Festlichkeit innerhalb kultureller und historischer Traditionen und betont ihre existenzielle Bedeutung für Gemeinschaften.
Der Text verbindet historische Philosophiekenntnis mit allgemeinverständlichen Überlegungen zur Rolle von Ritualen im menschlichen Leben.
Insgesamt plädiert er für die Aufrechterhaltung der Differenz zwischen Alltag und Fest als Voraussetzung von Sinn und Besinnung.
Er reflektiert über die Dialektik von Alltag und Feierlichkeit und warnt davor, dass das Fest durch Überkommerzialisierung oder Veralltäglichung seine Funktion verliert.
Marquard verortet Festlichkeit innerhalb kultureller und historischer Traditionen und betont ihre existenzielle Bedeutung für Gemeinschaften.
Der Text verbindet historische Philosophiekenntnis mit allgemeinverständlichen Überlegungen zur Rolle von Ritualen im menschlichen Leben.
Insgesamt plädiert er für die Aufrechterhaltung der Differenz zwischen Alltag und Fest als Voraussetzung von Sinn und Besinnung.
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als ein philosophischer Text über den Aufschub des Alltags und die Funktion von Festen.

Franz Schuh

DATUM Studio #75: Franz Schuh über Weihnachten


