Landschaft ohne Zeugen

Buchenwald und der Riss der Erinnerung
Book •
Ines Geipels Buch setzt sich mit dem Mythos des kommunistischen Widerstands im KZ Buchenwald auseinander und hinterfragt dessen Entstehung und Persistenz in der Erinnerungskultur.

Sie analysiert insbesondere, wie Romane wie 'Nackt unter Wölfen' die Wahrnehmung des Lagers prägten und dabei ambivalente historische Realitäten ausblendeten.

Geipel zeigt auf, dass solche vereinfachenden Narrative politische Konsequenzen bis in die Gegenwart haben können.

Durch Quellenkritik und historische Einordnung dekonstruiert sie heroische Darstellungen und wirft Fragen nach Täterschaft, Opferrollen und Erinnerungspolitik auf.

Das Werk fordert eine differenziertere Auseinandersetzung mit Lagergeschichte und kollektiver Erinnerung.

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Genannt von Christian Rabhansl und
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Ines Geipel
bei der Diskussion über Buchenwald, Erinnerung und DDR-Mythen.
Preis der Leipziger Buchmesse - Welches Sachbuch wird gewinnen?
Erwähnt von Christian Rabhansl im Zusammenhang mit Verantwortung und der Kritik an Mythenbildung um Buchenwald.
Morgen: Die Sachbuch-Nominierten in der Lesart

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