Völkerrechtliche Großraumordnung
Book • 2009
In dem Aufsatz entwickelt Carl Schmitt das Konzept der ‚Völkerrechtlichen Großraumordnung‘ als Alternative zum universellen Völkerrecht und plädiert für Interventionsverbote durch äußere, ‚raumfremde‘ Mächte.
Er verbindet juristische Argumentation mit geopolitischer Denklogik und formuliert damit eine Theorie, die Machtzonen und exklusive Einflussbereiche legitimiert.
Der Text erschien ursprünglich 1939 (Fassung 1941) und wurde später in Schmitts Sammelband ‚Staat, Großraum, Nomos‘ aufgenommen, herausgegeben von Günter Maschke.
Wegen seiner historischen Entstehung und ideologischen Stoßrichtung gilt der Text als umstrittene, aber einflussreiche Quelle für rechtsprechende Rechtfertigungen von Expansion und Hegemonie.
Heute wird der Aufsatz oft herangezogen, um Parallelen zwischen historischen Großraumideen und zeitgenössischer Außenpolitik (etwa ‚America First‘ oder Multipolaritätsdiskurse) zu diskutieren.
Er verbindet juristische Argumentation mit geopolitischer Denklogik und formuliert damit eine Theorie, die Machtzonen und exklusive Einflussbereiche legitimiert.
Der Text erschien ursprünglich 1939 (Fassung 1941) und wurde später in Schmitts Sammelband ‚Staat, Großraum, Nomos‘ aufgenommen, herausgegeben von Günter Maschke.
Wegen seiner historischen Entstehung und ideologischen Stoßrichtung gilt der Text als umstrittene, aber einflussreiche Quelle für rechtsprechende Rechtfertigungen von Expansion und Hegemonie.
Heute wird der Aufsatz oft herangezogen, um Parallelen zwischen historischen Großraumideen und zeitgenössischer Außenpolitik (etwa ‚America First‘ oder Multipolaritätsdiskurse) zu diskutieren.
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als zentraler Text, den sie für eine Analyse von Carl Schmitts Großraumkonzept gelesen haben.

Sebastian Friedrich

Nils Schniederjan

Carl Schmitts' Großraumordnung: Der völkische Traum vom Ende des Universalismus (Kaderschmiede)


