Im Orkan

Book •
Ulrike Almuth‑Sandigs Roman erzählt in einer nahen Zukunft von einer Stadt am Schwarzen Meer, die durch wandernde Dünen und zerstörerische Windphänomene bedroht wird; der Krieg wird dabei metaphorisch ins Fantastische verlagert.

Die Geschichte folgt mehreren Figuren, darunter der 18-jährige Maxim, seine Mutter Nadja und der Großvater Bodan, und vermischt Drogengeschichte, familiäre Vergangenheit und sowjetische Erinnerung.

Kritisch wird die Verfremdung betrachtet: Die Autorin ersetzt ein konkretes Land durch ein fiktives und greift statt militärischer Gewalt auf Wetterkatastrophen zurück.

Rezensenten bemängeln Plausibilität, Glaubwürdigkeit des Ich‑Erzählers und stereotype Darstellungen der Vergangenheit.

Der Roman thematisiert dennoch Bedrohung, Erinnerung und die Schwierigkeit, Kriegserfahrungen literarisch angemessen darzustellen.

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Jörg Magenau
in einer Rezension, der das Buch als metaphorische, aber literarisch unzuverlässige Erzählung über Krieg und Bedrohung kritisiert.
Büchermarkt 18.02.2026: Lesung abgesagt, Ulrike Almut Sandig, Curtis Sittenfeld
Besprochen von
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Jörg Magenau
; Kritik und Bewertung des Romans, seiner Metaphern und Erzählweise im Verhältnis zum Ukraine‑Krieg.
Ulrike Almut Sandig: "Im Orkan"

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