Sommer der schlafenden Hunde

Book •
Laura Dürrschmidts 'Sommer der schlafenden Hunde' erzählt die Geschichte von Lena (Laika) und ihrer Verstrickung mit Tries und Sascha in einem heißen Sommer, wobei Erinnerungen und Gegenwart in fragmentarischer Ich-Erzählung verknüpft werden.

Der Roman arbeitet mit einer radikalen, begrenzten Subjektivität der Erzählerin, die unzuverlässig bleibt und erst nach und nach Einblicke in Motive und Dynamiken der Figuren gibt.

Stilistisch zeichnet sich das Buch durch eine konsequente Rollenprosa aus, die psychologische Einsichten in realistischen, alltäglichen Beobachtungen vermittelt, statt mit aphoristischen Wahrheitsaussagen zu glänzen.

Inhaltlich bewegt sich der Text zwischen Coming-of-Age, Thriller-Anklängen und Entwicklungsroman und behandelt Themen wie Trauma, queer sein, Machtverhältnisse und Selbstfindung.

Kritiker im Podcast loben die feine Handhabung der Perspektive, die Abkehr von populärer Popkultur-Verortung und die komplexe Darstellung von Wut und Abhängigkeit.

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Besprochen von
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Fynn Benkert
und
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Maria Odeskaya
als überraschendes, sprachlich konsequent durchgeführtes Coming-of-Age- und Entwicklungsroman-Mix.
Folge 44: Sommer der schlafenden Hunde (Laura Dürrschmidt)

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