

Ein Mann namens Loprete
Book • 2025
Mariana Travacios 'Ein Mann namens Loprete' ist ein kurzer, konzentrierter Roman, der als Parabel über Gewalt und Vergeltung gelesen werden kann und stark an die argentinische Kurzgeschichten-Tradition erinnert.
Die Erzählung beginnt mit einem Fremden, der eine Frau sucht und am nächsten Morgen tot aufgefunden wird; daraus entspinnt sich eine Kette von Racheakten zwischen verschiedenen Gruppen.
Travacio arbeitet mit einer bewusst unbestimmten Orts- und Zeitsetzung, wodurch das Buch mythische Züge annimmt und eine dichte atmosphärische Wirkung erzielt.
Die Autorin nutzt ihre mehrsprachige Prägung und psychologische Ausbildung für knappe, wirkungsvolle Sätze und vermeidet prätentiösen Aufwand trotz eines Derrida-Mottos.
Das Resultat ist ein kompakter, literarisch ambitionierter Beitrag zum Krimi- und Parabel-Genre.
Die Erzählung beginnt mit einem Fremden, der eine Frau sucht und am nächsten Morgen tot aufgefunden wird; daraus entspinnt sich eine Kette von Racheakten zwischen verschiedenen Gruppen.
Travacio arbeitet mit einer bewusst unbestimmten Orts- und Zeitsetzung, wodurch das Buch mythische Züge annimmt und eine dichte atmosphärische Wirkung erzielt.
Die Autorin nutzt ihre mehrsprachige Prägung und psychologische Ausbildung für knappe, wirkungsvolle Sätze und vermeidet prätentiösen Aufwand trotz eines Derrida-Mottos.
Das Resultat ist ein kompakter, literarisch ambitionierter Beitrag zum Krimi- und Parabel-Genre.
Mentioned by
Mentioned in 0 episodes
Empfohlen von 

als dichter, kurzer Roman in der Tradition argentinischer Kurzgeschichten, der Gewalt und Rache in mythisch unbestimmter Landschaft verhandelt.


Peter Körte

Die besten Krimis des Jahres 2025



