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Die eindimensionale Gesellschaft

Book •
Herbert Marcuses 'Die eindimensionale Gesellschaft' analysiert, wie fortgeschrittene kapitalistische Gesellschaften oppositionelle Kräfte integrieren und so die Möglichkeit radikaler Veränderung unterminieren.

Marcuse zeigt, dass Konsumkultur und technokratische Rationalität alternative Denk‑ und Handlungsräume einengen.

Protestformen werden in Warenformen überführt, wodurch ihre transformative Kraft abgeschwächt wird.

Das Werk verbindet philosophische Reflexion mit Gesellschaftskritik und beeinflusste soziale Bewegungen der 1960er Jahre nachhaltig.

Marcuse plädiert für neue Formen der Kritik und Emanzipation jenseits eindimensionaler Denkstrukturen.

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Patrick Breitenbach
als Marcuses Werk zur Kooptation von Protest und Eindimensionalität kapitalistischer Gesellschaften.
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Herrschaft in den Köpfen: Was wir von Antonio Gramsci wieder lernen sollten

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